Der Verlust eines Kindes
– in der Schwangerschaft, bei der Geburt, danach –
ist ein Schmerz, der nicht in normale Worte passt. Ich bin da.
Auch dort.
Der Verlust eines Kindes
– in der Schwangerschaft, bei der Geburt, danach –
ist ein Schmerz, der nicht in normale Worte passt. Ich bin da.
Auch dort.
Für Frauen, die schon länger unterwegs sind
Die ersten Wochen sind vorbei. Die Anrufe, die Umarmungen, das „Wie geht es dir?“ – seltener geworden.
Aber der Riss ist noch da.
Er zeigt sich anders jetzt. Leiser. Wie ein warmer Raum in dir, den niemand mehr betritt, weil alle denken, du hättest die Tür längst geschlossen.
Hast du nicht.
Ich glaube nicht, dass ein Kind, das kurz da war, weniger war. Ich glaube, es war ganz. Eine Seele, die für einen Moment bei dir war. Kurz genug, dass die Welt es kaum bemerkte. Lang genug, dass es für immer zu dir gehört.
Ich werde nichts kleiner machen. Ich möchte mit dir da bleiben. Bei dem, was groß ist. In deinem Herzen.
In der Lebensanalyse gehen wir behutsam dahin, wo dein Schmerz noch lebt. Nicht um ihn zu erklären.
Um ihm zuzuhören.
Oft finden wir dort einen Faden, der weit über diesen einen Verlust hinausreicht. Etwas, das schon lange vor diesem Kind in dir war. Und das seither mit dir wächst.
Manchmal, wenn wir lange genug bei dir bleiben, zeigt sich etwas Tröstliches darin. Nicht als Antwort, sondern als leises Wissen.
Dass Liebe nicht endet, nur weil ein Körper zu kurz blieb.
Dass etwas von deinem Kind bei dir ist. Immer noch. Ganz gleich wie viele Jahre vergangen sind.
Ich bin da. Ich halte.
Dich, mit dem Raum, den niemand mehr betritt.
Dein Kind, das ganz war, auch wenn es kurz war.
Dich, die weitergeht und trotzdem liebt.
Vielleicht fragst du dich, ob du jemals wieder du selbst sein wirst. Ob der Schmerz jemals leichter wird. Ob es erlaubt ist, wieder zu leben und dein Kind trotzdem bei dir zu tragen.
Es ist erlaubt.
Und du musst diesen Weg nicht alleine gehen.
Ich bin Mama von sechs Sternenkindern. Und Lebensanalytikerin seit über 30 Jahren.
Ich weiß, wie sich dieser Schmerz anfühlt — von innen. Und ich weiß, dass es einen Weg zurück ins Leben gibt.
Zurück zu dir. Mit deinem Kind im Herzen.
„Dein Kind bleibt. Deine Liebe auch. Und du darfst wieder leben.“
Du gibst nicht auf
Du gehst für dich
Du liebst was du tust
Du lebst deinen Ruf
Dunkelheit
du fühlst nicht mehr
Tränende Gischt
hat dich erwischt
Leer und doch gefüllt
Gemeinsam und doch allein
Starre in Bewegung der Welten
Sinnlos im Sinne der Sinnlichkeit
Ein Funken
ein zündendes Licht
das Streichholz zischt
und erlischt.
Jedoch..
Aus der Ferne ganz zart…
Wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her..
Ganz leise klingt es an dein Ohr
berührt dein Herz wie nie zuvor
Mama, bist du da?
Ja mein Kind
Ich bin bei dir
Ich halte dich
trage dich in meinem Herzen
Kann es wirklich sein?
Bin ich gemeint?
Sanfte Hände
tragen wiegend
Warm wird’s um mich
umhüllt und ganz weich
Im hellen Schein des Sein
Bin nicht mehr allein
gehöre dazu
in vollkommener Ruh
Atem durchweht meine Seele
Wieder Geboren im Leben
mit Liebe und Licht umgeben.
In vollem Licht stehst du nun
erstrahlst in vollem Ruhm
Gibst und nimmst zugleich und strömst und ruhst.
Du gibst nicht auf
Du gehst für dich
Du liebst was du tust
Du lebst deinen Ruf
Dunkelheit
du fühlst nicht mehr
Tränende Gischt
hat dich erwischt
Leer und doch gefüllt
Gemeinsam und doch allein
Starre in Bewegung der Welten
Sinnlos im Sinne der Sinnlichkeit
Ein Funken
ein zündendes Licht
das Streichholz zischt
und erlischt.
Jedoch..
Aus der Ferne ganz zart…
Wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her..
Ganz leise klingt es an dein Ohr
berührt dein Herz wie nie zuvor
Mama, bist du da?
Ja mein Kind
Ich bin bei dir
Ich halte dich
trage dich in meinem Herzen
Kann es wirklich sein?
Bin ich gemeint?
Sanfte Hände
tragen wiegend
Warm wird’s um mich
umhüllt und ganz weich
Im hellen Schein des Sein
Bin nicht mehr allein
gehöre dazu
in vollkommener Ruh
Atem durchweht meine Seele
Wieder Geboren im Leben
mit Liebe und Licht umgeben.
In vollem Licht stehst du nun
erstrahlst in vollem Ruhm
Gibst und nimmst zugleich und strömst und ruhst.
Der Ratgeber, der Themen anspricht, über die sonst geschwiegen wird. Sei es ein Paar, das sich schon lange ein Kind wünscht, bisher aber kein Glück gehabt hat, ein Paar, das ihr Kind während oder kurz nach der Geburt bereits hat verabschieden müssen, eine Frau, die nach der Geburt unter Depressionen leidet und sich emotional nicht mit ihrem Kind verbinden kann oder eine Frau, die sich bewusst dazu entschieden hat, keine Kinder zu bekommen. Ein jeder kann sich in diesem Ratgeber wiederfinden, verstanden, unterstützt und getröstet fühlen. Aber auch bestärkt, nicht auf all die anderen zu hören, die es angeblich besser wissen, sondern stattdessen auf sich selbst zu vertrauen....
insbesondere werdende Mamas wissen manchmal schon gar nicht mehr, wo ihnen der Kopf steht, weil Ratschläge, wie man alles richtig macht, auf sie einprasseln. Nur geht es Ute Keller nicht darum, zu belehren, wie Mutterschaft richtig geht. Stattdessen hat die Autorin mit ihrem dritten Werk etwas ganz Neues zum Thema beigetragen, indem sie eine wichtige Frage in den Fokus gerückt hat. Ironischerweise eine, die viel zu oft übersehen wird: Was steckt denn hinter diesen Eltern-Kind-Themen und was macht das mit mir?
Mit "Schrei ins Leben“ ist es Ute erneut gelungen, Tabuthemen unserer Gesellschaft aus der Ecke herauszuholen und zeigt auf, wie facettenreich das Thema Mutterschaft sein kann. Mutterschaft bedeutet eben nicht nur heile Welt und alles ist wundervoll, wie es uns oft vermittelt wird. Der Weg dorthin kann Kräfte zehrend, Nerven aufreibend, angsterfüllt und auch mit Verlusten einhergehen. Ute scheut sich nicht, die Themen liebevoll von unterschiedlichen Seiten zu beleuchten, zu sensibilisieren, Worte der Wertschätzung zu finden und das Herz zu berühren. Die Gespräche mit den Expertinnen sind bewegend und voller Mitgefühl und liefern nicht nur Einblicke in die Vielschichtigkeit des Mutterseins...
Eine Reise durch Tabus, von traumatischen Geburtserlebnissen über Sternenkinder bis zum inneren Kind. Es ist ein Ratgeber für Frauen, die sich den Herausforderungen des Mutterseins stellen müssen. Auch Sternenmütter haben ein Kind zur Welt gebracht und kämpfen mit diesen Herausforderungen. Das Buch ist sehr einfühlsam geschrieben und plädiert für mehr Empathie und einen offenen Umgang mit Tabuthemen rund ums Kinderkriegen und Kinderhaben: (Un-)erfüllter Kinderwunsch, Abschied von Sternenkindern, Gewalt in der Geburtshilfe, Wochenbettdepression und Herausforderungen im Familienalltag...
Entdecke die kraftvolle Reise der Mutterschaft in „Schrei ins Leben“.
Ute Kellers beliebtes Werk führt dich durch die vielschichtigen Facetten des Mutterseins – von der liebevollen Hingabe bis zu den schmerzlichen Tiefen.
Von unerfülltem Kinderwunsch bis zur stillen Geburt, von Wochenbettdepressionen bis zur Stärkung des Urvertrauens – dieses Buch berührt das Herz, regt zum Nachdenken an und inspiriert Frauen.
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„Schrei ins Leben“ ist mehr als nur ein Buch.
Es ist ein Weggefährte für alle (werdenden) Mütter, die nach Authentizität und Stärke suchen. Erhebend, aufrüttelnd und ermutigend.
Die Mutterrolle erfordert einen Spagat zwischen bedingungsloser Liebe, Verlusten, Trauer, Ängsten und der Auseinandersetzung mit den eigenen seelischen Verletzungen. Der schönste und zugleich härteste Job der Welt, der oft maßlos unterschätzt wird.
Ute Keller will das Thema Mutterschaft enttabuisieren und durch klare Offenheit den Weg zur inneren Heilung aufzeigen. Wer sich mit allen Facetten der Kinderfrage auseinandersetzen möchte, ist mit diesem Buch gut beraten.
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