Was dir passiert ist, hat einen Namen.
Und es verdient einen Raum.
Ohne Scham. Ohne Erklärungsdruck.
Was dir passiert ist, hat einen Namen.
Und es verdient einen Raum.
Ohne Scham. Ohne Erklärungsdruck.
Vielleicht ist es lange her. Vielleicht ist es noch nah. Beides ist richtig, wenn du hier bist. Du musst mir nichts beweisen. Keine Zeit, kein Ausmaß.
Vielleicht nennst du das, was geschehen ist, sexuellen Missbrauch. Vielleicht sexualisierte Gewalt. Oder du hast bis heute überhaupt kein Wort dafür.
Es gibt ein Schweigen, das nicht gewählt wurde. Das dir auferlegt wurde, durch Angst, durch Scham, durch eine Stimme, die dir gesagt hat, du sollst nichts sagen. Vielleicht mit Worten. Vielleicht nur mit Blicken oder mit Nähe, die keinen Widerspruch zuließ.
Das ist kein Schweigen, das du dir ausgesucht hast.
Ich möchte, dass du das weißt, bevor irgendetwas anderes gesagt wird.
Der Körper vergisst nicht, auch wenn der Kopf es sich so sehr wünscht. Er trägt weiter, fast liebevoll, was nie gesagt werden durfte.
Manchmal als Erstarren. Manchmal als eine Stimme, die im entscheidenden Moment einfach nicht kommt, obwohl du sprechen willst. Manchmal als ein Gefühl von Fallen, ohne dass jemand sieht, dass du fällst. Dein Körper hat dich beschützt, so gut er konnte.
Ich möchte dir nichts erklären, was du längst in dir trägst. Ich möchte neben dir sein, dort, wo der Riss noch offen ist. Ohne Eile.
In der Lebensanalyse versuchen wir nicht, das Geschehene ungeschehen zu machen. Das kann niemand und das muss auch niemand von dir erwarten. Wir gehen gemeinsam den Weg, auf dem deine Stimme dorthin zurückfindet, wo sie dir genommen wurde. Nicht um laut zu werden, sondern um wieder ganz dir zu gehören.
Das ist ein langsamer Weg und das darf er sein. Kein Weg, der dich drängt zu erzählen, bevor du bereit bist. Ich halte den Raum. Du bestimmst das Tempo, jeden einzelnen Schritt.
Manchmal, wenn genug Zeit und genug Zärtlichkeit vergangen sind, zeigt sich etwas hinter dem Riss. Nicht als Vergessen. Als eine Stimme, die trotz allem wieder trägt, wärmer als zuvor.
Ich bin da. Ich halte.
Für das Schweigen, das dir auferlegt wurde.
Für den Weg zurück zu deiner eigenen Stimme.
Für dich, ganz gleich wie lange es her ist, ganz gleich wie nah es noch ist.
Ich bin Ute Keller. Mein Leben lang habe ich andere Menschen auf dem Weg zu ihrem lebendigen Selbst begleitet.
Bei Dr. Udo Derbolowsky erprobte ich mich in der Lehre der Selbstliebe, Werner Meinhold lehrte mich die tiefenpsychologisch-analytische Hypnosetherapie. Außerdem bildete ich mich in der systemischen Aufstellung weiter und wurde Kinder- und Jugendcoach. In meinem eigenen Leben habe ich emotionale, körperliche und sexualisierte Gewalt erfahren. Deshalb ist es mein Ziel, anderen Betroffenen mit meiner Heilungsgeschichte und therapeutischen Arbeit zu helfen.
Nein. Du entscheidest, was du erzählen möchtest und wann. Du musst keine Details schildern, für die du noch nicht bereit bist. Wir arbeiten in deinem Tempo und achten darauf, was sich für dich im jeweiligen Moment stimmig und tragbar anfühlt.
Ja. Vielleicht nennst du das Geschehene sexuellen Missbrauch oder sexualisierte Gewalt – vielleicht hast du bisher überhaupt kein Wort dafür. Du musst nichts vorab einordnen oder beweisen. Wir beginnen dort, wo du heute stehst.
Meine Arbeit verbindet Lebensanalyse und Traumaarbeit. Abhängig von deinem Anliegen können auch Hypnose und Aufstellungsarbeit eingesetzt werden. Wir entscheiden gemeinsam, was für dich passend ist; nichts geschieht gegen deinen Willen oder ohne deine Zustimmung.
Nein. Meine Praxis ist eine Privatpraxis, daher werden die Kosten nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die Begleitung ist eine Selbstzahlerleistung. Wenn du dir eine Begleitung wünschst und über die Zahlung sprechen möchtest, sprich mich gerne an. Gemeinsam schauen wir nach einer individuellen Lösung.
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