Doch manchmal berührt dich ein Fall tiefer, als dir lieb ist.
Ich schaue nicht nur auf den Fall.
Ich schaue auch auf dich.
Du kennst deine Rolle.
Du kennst deine Verantwortung.
Du hast gelernt, professionell zu begleiten.
Und trotzdem gibt es Begegnungen, die etwas in dir auslösen.
Ein Schicksal bleibt hängen.
Eine Frau erinnert dich an jemanden.
Eine Situation macht dich ungewöhnlich wütend, hilflos oder traurig.
Du willst besonders viel helfen.
Oder du merkst, dass du innerlich auf Abstand gehst.
Dann geht es nicht nur um den Fall.
Es geht um die Frage:
Ich schaue auf den Fall. Und auf das, was dahinter mitschwingt.
Du denkst noch Stunden oder Tage später darüber nach.
Mehr, als es deiner Rolle eigentlich entspricht.
Obwohl du fachlich genau weißt, was zu tun wäre.
Ein Thema kommt dir näher, als dir lieb ist.
Abschalten wird schwierig.
Die Geschichte deines Gegenübers berührt etwas Eigenes.
Du entscheidest, wie tief wir gehen. Manchmal braucht ein Fall fachliche Reflexion. Manchmal zeigt sich darunter etwas Eigenes. Beides darf Raum haben – aber beides wird voneinander unterschieden.
Für Menschen, die andere durch sensible Prozesse begleiten.
Für dich als Fachkraft
Raum für fachliche Reflexion und für das, was ein Fall in dir bewegt.
Für besonders belastende Situationen
Wenn ein Fall komplex ist, dich nicht loslässt oder du eine zweite Perspektive brauchst.
Für Teams und gemeinsame Reflexion
Begleitung und Moderation für Teams, Selbsthilfe- und Selbsterfahrungsgruppen.
Für Einrichtungen, Fortbildungen & Veranstaltungen
Impulse und Erfahrungsräume rund um Trauma, Sternenkinder, inneres Kind, Bindung und sexualisierte Gewalt.
Warum ich
Seit über 30 Jahren begleite ich Frauen in tiefenpsychologischen und traumabezogenen Prozessen.
Ich weiß, wie wichtig fachliche Klarheit ist. Und ich weiß, dass Wissen allein nicht verhindert, dass uns eine Geschichte berührt.
Meine Arbeit verbindet fachliche Reflexion mit dem Blick auf die eigene Resonanz.
Nicht, um dich infrage zu stellen. Sondern damit du unterscheiden kannst:
Was gehört zu meinem Gegenüber?
Was gehört zu mir?
Und was braucht es jetzt wirklich?


Ich bin Ute Keller. Mein Leben lang habe ich andere Menschen auf dem Weg zu ihrem lebendigen Selbst begleitet.
Bei Dr. Udo Derbolowsky erprobte ich mich in der Lehre der Selbstliebe, Werner Meinhold lehrte mich die tiefenpsychologisch-analytische Hypnosetherapie. Außerdem bildete ich mich in der systemischen Aufstellung weiter und wurde Kinder- und Jugendcoach. In meinem eigenen Leben habe ich emotionale, körperliche und sexualisierte Gewalt erfahren. Deshalb ist es mein Ziel, anderen Betroffenen mit meiner Heilungsgeschichte und therapeutischen Arbeit zu helfen.
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